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Liebe Patientinnen und Patienten,

Sommer - Sonne, wer will da nicht besonders hübsch aussehen...

Neben unserer Aknebehandlungen haben wir auch ein umfangreiches dekoratives Kosmetikangebot!

Terminvergabe unter 0251/30254


Warum nicht mal einen Kosmetik-Gutschein verschenken?!

Hier ein Auszug der Kosmetikangebote unserer freien Mitarbeiterin, Frau Schröder:

  • Reviderm Classic ohne MDA
    Reinigung, Enzym Peeling, Durchblutungsmaske, Ausreinigung, Serum, Maske, Abschlusspflege
    Behandlungsdauer ca. 60min. 79,00 €
  • Reviderm Super Peel mit MDA
    Reinigung, Peeling, MDA, Serum, Abschlusspflege Befreit die Haut von Verhornung und die Zellen der Haut erfahren einen Energie-Pusch
    Behandlungsdauer ca. 50min. 89,00 €

  • Reviderm Cell Regeneration
    Reinigung, Enzym Peeling, MDA, Ausreinigung, Wirkstoffkonzentrat, Pflegegrundlage, Maske, Abschlusspflege, der Stoffwechsel wird angeregt und durch einen positiven Einfluss auf die Elastizität der Haut
    Behandlungsdauer ca. 90min. 98,00 €

  • Reviderm Cell Regeneration mit Ultraschall und Hydrolage
    Reinigung, Peeling, Enzym Peeling, Durchblutungsmaske, MDA, Ausreinigung, Maske, Serum, Ultraschall, Mikromassage, Hydrolage, Abschlusspflege
    Behandlungsdauer ca. 120min. 150,00 €

  • Reviderm PCA Peeling
    Ein Komplex an Fruchtsäuren (AHA’s) der die Haut von Verhornung befreit und die Haut aufhellt -
    ideal bei Pigmentstörungen.
    ohne Nachbehandlung 65,00 €
    inkl. Nachbehandlung 125,00 €


Sommer, Sonne, Melanom: Das Wichtigste zum schwarzen Hautkrebs

Egal ob am Mittelmeer oder zu Hause: Der bräunende Stern am Himmel ist besonders im Urlaub einfach unwiderstehlich schön. „Wenn man schon in ein Land mit Sonne satt gereist ist, dann muss man auch soviel wie möglich davon mitnehmen“ - wer so denkt, ist sicherlich nicht allein. Für die Haut ist dies jedoch die reinste Tortur. Was als unangenehmer Sonnenbrand beginnt, kann sich nach Jahren zum bösartigen Hautkrebs entwickeln.

Das maligne Melanom ist der medizinische Fachterminus für den bösartigen, aggressiven, schwarzen Hautkrebs. Böse deshalb, weil er im Vergleich zu anderen Hautkrebssorten nicht nur auf der Haut bleibt, sondern die Krebszellen schon früh in andere Organe streuen können. Diese gefürchtete Eigenschaft heißt Metastasierung und ist für die meisten Todesfälle beim Hautkrebs verantwortlich. Letztendlich stirbt man also nicht am kleinen schwarzen Knoten auf der haut, sondern durch dessen Tochtergeschwülste, beispielsweise schwarzen Hautkrebs in der Lunge oder im Gehirn.

Australien: Hautkrebs so häufig wie nirgendwo sonst
Nach Schätzungen des Robert-Koch-Instituts (RKI) beginnt in Deutschland jedes Jahr bei mehr als 16.000 Menschen ein malignes Melanom auf der Haut zu wachsen. Menschen im Alter zwischen 45 und 60 sind besonders häufig betroffen. Am häufigsten tritt der schwarze Hautkrebs bei Männern am Rücken, bei Frauen an den Unterschenkeln auf.

In keinem Land der Welt ist die Hautkrebsrate jedoch so hoch wie in Australien. Der Grund: Das große Ozonloch über der Antarktis zeigt seine Wirkung und sorgt dafür, dass viel mehr "ungefilterte", gefährliche Sonnenstrahlung auf die Haut trifft als in unseren Breitengraden. Auch Urlauber müssen dies beachten und sich bei einer Reise nach „Down under“ entsprechend schützen.

Sonnenbrand in der Kindheit, Hautkrebs im Alter
Dermatologen können es nicht oft genug wiederholen: Die Hauptursache für den schwarzen und weitere Hautkrebsarten ist primär die intensive Sonneneinstrahlung! Deshalb müssen wir umdenken.

Ganz besonders schwerwiegend sind ausgeprägte und häufige Sonnenbrände in der Kindheit und Jugend: In der jungen Haut kommt es nach Sonnenbränden zu Mutationen im Erbmaterial der pigmentbildenden Zellen, den so genannten Melanozyten. Diese Mutationen bleiben bestehen und können im schlimmsten Falle dazu führen, dass eine Zelle „entartet“. Die so entstandene bösartige Tumorzelle teilt sich weiter, vermehrt sich und führt so über die Zeit hinweg zu Hautkrebs.

Besonders bei hellem Hauttyp: Muttermale können entarten
Hellhäutige und vor allem rothaarige Menschen (medizinisch: „Keltischer Hauttyp 1“) fangen sich sehr schnell einen Sonnenbrand ein und sind deswegen besonders gefährdet – vier bis fünf Mal häufiger sollen sie an Hautkrebs erkranken als Menschen mit dunklerer Haut. Der Grund: Ihre Hautzellen können nur wenig vom schwarzen Farbstoff Melanin produzieren, der die Haut bräunt und so einen gewissen Schutz vor Sonnenstrahlung bietet. Auch für Personen mit einer hohen Anzahl an Muttermalen (Nävi) gibt es ein erhöhtes Risiko für schwarzen Hautkrebs.

Als "hohe Anzahl" gilt eine Muttermal-Zahl von mehr als 40. Als Faustregel gilt: In rund zwei Dritteln der Fälle entsteht der schwarze Hautkrebs auf normaler, unveränderter Haut. Bei etwa einem Drittel bildet er sich aus einem bestehenden Leberfleck. Menschen mit vielen Muttermalen und auffälligen Leberflecken sollten deswegen regelmäßig zum Hautarzt.

Besteht der Verdacht auf ein malignes Melanom, so wird dieses zunächst entfernt und unter dem Mikroskop auf seine „Bösartigkeit“ untersucht. Gegebenenfalls wird nach dieser Untersuchung an der Stelle der Entfernung nochmals Gewebe herausgeschnitten. So geht man sicher, dass auch wirklich alle Tumorzellen – zumindest in der Haut – entfernt wurden.

Jucken, Nässen, Bluten: Zeichen, die man erkennen sollte
Besonders heimtückisch: Normalerweise haben Patienten mit einem malignen Melanom keine Beschwerden. In manchen Fällen führen Juckreiz oder eine zufällig bemerkte, kleine Blutung aus dem oft als „wulstigen Leberfleck“ fehlinterpretierten Tumor zu einem Arztbesuch. Eine Selbsterkennung ist ohnehin sehr schwierig, denn maligne Melanome sind in ihrem Aussehen überaus verschieden. Selbst Hautärzte müssen die Veränderungen auf der Haut unter einem speziellen Mikroskop betrachten, um eine Aussage über die Bösartigkeit machen zu können.

Laut der Deutschen Krebsgesellschaft gibt es aber einige wenige Veränderungen, die auch dem eigenen, ungeschulten Auge auffallen sollten und einen Besuch beim Hautarzt unumgänglich machen:

  • Ein Muttermal ist oder wird im Lauf der Zeit dunkler als andere Male
  • Die Farbe (Pigmentierung) innerhalb eines Mals ist unterschiedlich und es gibt neben hellen auch dunklere Anteile
  • Ein Muttermal beginnt zu wachsen
  • Ein Muttermal sieht allgemein anders aus als alle anderen
  • Ein Mal fängt an zu jucken zu bluten oder nässen

Generell gilt: Nur ein Hautarzt kann mit seiner Erfahrung und den diagnostischen Mitteln eine seriöse Aussage über eine individuelle Hautveränderung machen und diese gegebenenfalls entfernen.

Das Ganze in Weiß: Häufig, aber weniger gefährlich
Neben dem schwarzen (=pigmentierten) Hautkrebs gibt es auch noch die "weiße", also nicht pigmentierte Form. Am häufigsten ist hier das sogenannte "Basaliom", das öfter auftritt als das maligne Melanom und somit den häufigsten Hauttumor überhaupt darstellt. Glücklicherweise sprechen Mediziner hier von einem "semi-malignen", also halb-bösartigen Tumor. Der Grund: Das Basaliom verbreitet sich nur äußerst selten im Körper und bleibt vielmehr an der Stelle seines Auftretens.

Oft findet man die ungefärbten Tumore mit rauer Oberfläche auf den "Sonnenterassen der Haut", also in einem Streifen vom Haaransatz bis zur Oberlippe und an der Ohrmuschel. Was sagt uns das? Egal ob schwarzer oder weißer Hautkrebs: Auch hier ist es die UV-Strahlung der Sonne, die den Hauptrisikofaktor darstellt.

Crashkurs Sonnenschutz für einen entspannten Urlaub
Letztendlich ist es so einfach, sich vor der Sonne zu schützen und dafür zu sorgen, dass es erst gar nicht zu den oben genannten Hautveränderungen kommt. Wer diese vier Punkte befolgt, kann entspannt den Urlaub genießen:

  • Meiden Sie die aggressive Mittagssonne zwischen 11 und 15 Uhr
  • Verwenden Sie Sonnencremes mit UVB- und UVA-Schutz, in Mitteleuropa je nach Hauttyp Lichtschutzfaktor 15 bis 50. Cremen Sie sich am besten eine halbe Stunde vor der Sonnenexposition dick ein!
  • Immer wichtiger: Textiler Sonnenschutz! Tragen Sie spezielle Sonnenschutzkleidung inklusive Sonnenhut. Besonders bei Kindern ist das essenziell.
  • Schützen Sie auch Ihre Augen: Am besten sind Sonnenbrillen mit komplettem UV-Schutz (bis 400 nm). Vorsicht vor reinen Billig-Accessoires ohne zertifizierten UV-Schutz.

Übrigens: Auch gesetzlich Versicherten steht alle zwei Jahre ein kostenloser Hautkrebs-Check zu. Als hellhäutiger Mensch oder im Falle vieler Muttermale sind aber meistens engmaschigere Untersuchungen sinnvoll.

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Tel.: 0251/30254